Der Weg ist das Ziel

Oder warum es wichtig ist, an seine Träume zu glauben und was AzaniArts mit Erdbeeren zu tun hat.

Ich starte den neuen AzaniArts-Blog direkt mit einem sehr persönlichen Beitrag. Und während gerade zufällig Justin Bieber im Hintergrund “Never say Never” singt, könnten diese Worte kaum passender sein.

(JA! Ich habe immer noch ein paar alte Justin Bieber-Songs in meiner Playlist … Ich glaube das nennt man Nostalgie!?)

Denn heute möchte ich dich ein kleines Stück auf meinem Weg mitnehmen und dir erzählen, warum es so wichtig ist, an seine Träume zu glauben.
Rückblickend war für mich immer klar, dass die Selbstständigkeit, das einzig richtige für mich sein kann. Schon mit 12 habe ich gesagt: “Mama, irgendwann werde ich Illustratorin” Kein Witz.

Der Traum, kreativ zu arbeiten und mein eigener Chef zu sein war also schon sehr früh da. Aber damals war es nur ein Traum. Gedanken wie: “Ich werde niemals gut genug sein” “Wie soll ich damit Geld verdienen” “Ich habe nicht genug Talent” begleiteten mich. So kam es, dass ich zwei Ausbildungen abschloss, schon viele verschiedene Jobs gemacht habe und immer schrecklich UNGLÜCKLICH war.
“Soll es das gewesen sein? Soll ich jetzt bis zur Rente einen Job machen, den ich hasse, der mich anödet und mir Bauchschmerzen bereitet?”

NÖ!

Bei mir war der Traum der Selbstständigkeit eine kleine Erdbeere. Zu Beginn war es eine kleine, zarte Blüte. Sie entwickelte sich ganz langsam zu einer grünen Mini-Erdbeere. Viel zu winzig, um aufzufallen und einfach noch nicht reif. Jede Lebenserfahrung und jeder Tag reiften die kleine Frucht. Sie wuchs und wuchs, wurde langsam rosa. Dann rot. Irgendwann merkte ich: Okay. Es gibt einfach keine Alternative für mich!

Ich muss das jetzt machen!

Und so startete AzaniArts im Sommer 2019. Als Gewerbeschein für gelegentliche Auftragszeichnungen. Und heute ist er da. Der neue Shop. Mit über 80 Produkten. Mit einer kleinen aber feinen Community auf Instagram. Ich bin noch lange nicht am Ziel. Aber ich habe aufgehört mich zu fragen, OB ich das schaffe und begonnen, mich damit zu beschäftigen WIE ich täglich einen kleinen Schritt näher ans Ziel komme.

An Träume glauben… Wie geht das eigentlich?

  1. Lass die Angst links liegen
    Die Angst ist natürlich. Zweifel sind natürlich. Wichtig ist jedoch sich damit bewusst auseinander zu setzen und Angst und Zweifeln keinen Raum zu geben.
    Stell dir vor, du kaufst dir dein erstes eigenes Pferd. Du bist komplett verliebt aber deine rosarote Wolke wird bald erschüttert. Probleme tun sich auf. Dein Pferd ist “gefährlich” und zeigt Unarten. Jetzt stehst du vor der Frage: Laufe ich vor meinem Pferd weg, sobald es mir droht? Jeder Reiter wird diese Frage mit “Nein” beantworten. Denn wenn du beginnst vor deinem Pferd wegzulaufen, wird es merken, dass du nicht sein Leittier bist. Es wird dich noch weniger ernst nehmen und wahrscheinlich noch aufmüpfiger werden. Stattdessen wirst du dich mit deinem Pferd beschäftigen. Du wirst versuchen herauszufinden, wo die Probleme liegen. Du wirst dich informieren und dir vielleicht auch Hilfe holen. Du wirst Zeit mit deinem Pferd verbringen und in kleinen Schritten eine liebevolle Beziehung aufbauen.
    Genau so kannst du es auch mit deinen Träumen tun. Denn Ängste zeigen uns, wo unser größtes Potenzial liegt.
  2. Fokussiere dich
    Beschäftige dich nicht mit Dingen, die dich runterziehen oder ablenken. Verschiebe deine Träume nicht auf morgen. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt näher an dein Ziel. Schonmal versucht, ein Pferd mit Verladeschwierigkeiten in einen Anhänger zu bekommen. Würdest du dann einfach 100 Meter vor dem Anhänger stehen bleiben und sagen: “Ach das klappt eh nicht. Wir bleiben jetzt hier stehen. Irgendwann fährt der Anhänger halt ohne Pferd weg.” NIEMALS! Du würdest in kleinen Schritten vorgehen. Und wenn ihr jeden Tag nur einen halben Meter weiter kommt … Irgendwann seid ihr da, meist sogar schneller als gedacht.
  3. Erlaube dir zu Träumen
    Erlaube dir, dich auszuspinnen. In Tagträumen versinken ist etwas Wunderschönes. Und nebenbei reifen Träume so ganz einfach. Ich bin mir sicher, dass Emmi den ganzen Winter von einer saftigen, grünen Wiese träumt. Und der Sommer kommt!
  4. Arbeite hart
    Seine Träume zu realisieren ist harte Arbeit. Denn man muss dran bleiben. Du kannst kein junges Pferd ausbilden, wenn du nur alle paar Monate eine Stunde mit ihm arbeitest. Stattdessen musst du kontinuierlich mit deinem Pferd zusammenarbeiten. Aber wie in der Jungpferde-Ausbildung sind auch in der Träume-Entwicklung Pausen unglaublich wichtig. Nicht vergessen!
  5. Bleib flexibel
    Träume können sich auch ändern. Als ich vor 10 Jahren meine Emmi bekam, war mein Traum mal in einer A-Dressur zu starten. Da hatte ich eine 13 jährige Zuchtstute auf dem Hof stehen und träumte von goldenen Schleifen. Vielleicht hätten wir das auf Biegen und Brechen auch irgendwann geschafft. Doch mit der Zeit verschob sich mein Wunsch nach Turniersiegen. Ich arbeitete darauf hin ein richtiges Team mit meinem Seelenpferd zu werden. Das haben wir geschafft. Und mir ist es viel mehr wert als jede Schleife
  6. Sei Mutig
    Mach einfach! Denn das ist mutig.
  7. Lass dir nichts erzählen
    Es gibt diese nervige Angewohnheit von vielen Menschen, Träume kleinzureden, sich einzumischen und andere zu demotivieren. Und weißt du was? Es ist DEIN Leben. Wenn die anderen weiter Zweifeln wollen, sollen sie es tun. Egal. Irgendwann zeigst du ihnen, dass sie falsch lagen.
  8. Sei dankbar und werde glücklich
    Setz dich nicht unter Druck. Sei dankbar für jeden Schritt und auch für jeden Rückschlag. Denn alles Negative hat auch immer etwas Gutes. Und wenn es nur die Lehre daraus ist. Es ist leichter, glücklich zu sein, wenn man dankbar ist für das, was man hat und die Arme öffnet für das, was noch kommt.

Buchtipps:

Bronnie Ware – 5 Dinge, die sterbende am meisten bereuen
James Clear – Die 1%-Methode
Christian Bischoff – Willenskraft: Warum Talent gnadenlos überschätzt wird 

Vielen Dank, dass du meinen ersten Blogeintrag bis zum Ende gelesen hast. Sei Teil meines Weges und lass ein Like auf Instagram da oder abonniere den neuen Newsletter. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Mut machen, deine Träume zu leben.

Hab einen tollen Tag! Schön, dass du da bist.

Deine Hanna


Füge einen Kommentar hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.